Rechtliches rund um Vaterschaft und Vaterschaftstest

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 »Die Durchführung eines heimlichen Vaterschaftstestes ist ab dem 1. Februar 2010 eine Straftat. Diese wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe (bis 5.000 Euro für Vater, Mutter und Kind, bzw. 50.000 Euro für Auftraggeber ohne familären Hintergrund) bestraft.
 »Gemäß dem Gesetz handelt es sich aber um ein Antragsdelikt. Dies bedeutet, dass die Geschädigte Person einen Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft oder bei der Polizei stellen muss, damit die Tat verfolgt wird. Eine Ausnahme besteht, wenn die Strafverfolgungsbehörden aufgrund des öffentlichen Interesses Gründe für die Verfolgung sehen, dann kann die Staatsanwaltschaft diese Taten auch ohne Antrag verfolgen.
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